Fahrt mit der MS Nordnorge

Das Schiff hat eine angenehme Größe. Es fährt mit Schiffdiesel - also keine gelbe Wolke. Ich bekam eine Außenkabine, obwohl ich nur eine Inenkabine gebucht hatte - sehr schön. Das Schiff bietet ein Deck, auf dem man komplett herum laufen kann - sehr gut für die Fotos.

Die Strecke ist von Anfang an außerordentlich beeindruckend. Das Trondheimfjord wird von sehr felsiger Landschaft gesäumt. Es gibt ab jetzt bei gutem Wetter keinen Grund den Außenbreich des Schiffes zu verlassen. 2 Akkus für die Kamera sind empfehlenswert. Wer es nicht kennt, für den ist die schroffe, teils bizarre Inselwelt und die rund geschliffenen Berge ein beeindruckendes Erlebnis. Mehrfach werden kurzzeitig kleine Häfen angelaufen. und man trifft immer mal wieder entgegenkommende Schiffe der Hurtgruthen.

Ich hatte keine Mahlzeiten gebucht. Man kann das Café besuchen oder im Restaurant essen gehen. das Frühstück kann man auch vor Ort buchen.
Ende Mai bleibt es Nachts schon durchgehend hell. Es bleibt somit viel Zeit die schöne Küstenlandschaft zu genießen. m Abend zogen Wolken auf und der Wind nahm etwas zu. Die Wellen hielten sich aber zum Glück in Grenzen. Nach Rorvik wurden die Wellen aber schonmerklich und das Schiff ging entsprechend mit. Meist führt die Strecke aber hinter vorgerlagerten Inseln entlang, so dass die Route sehr geschützt verläuft.

Schiffroute Trondheim - Svolvær

Tag 4

Der Tag auf See

Den folgenden Tag fährt man noch die ganze Zeit mit dem Schiff. Es gibt weiterhin eine unglaublich schöne Landschaft zu beobachten. Das Wetter hatte gewechselt. Dicke Wolken hingen am Himmel. Aber immer mal kam die Sonne durch und zeichnete schöne Lichtspots auf die Landschaft. Am Mittag zog es auf und der blaue Himmel zeigte sich. Die See wurde nahezu glatt - sehr passend, da die Strecke von Bodø zu den Lofoten über offene See verläuft.

Und es gab wieder viele schöne Fotomotive. In Bodø bin ich auch noch mal an Land gegangen. das Schiff hat hier Aufenthalt. Das Wetter war aber sehr kühl und feucht. Bodø fand ich nicht wirklich sehenswert. Es ist eher eine zweckdienliche Kleinstadt.

Ankunft Lofoten

Nach etwas längerer Überfahrt auf freier See kommt die nächste landschaftliche Steigerung in Sicht - die Berge der Lofoten. Mir erschienen sie so unwirklich und atemberaubend schön, dass man den Eindruck nur annähernd in Fots festhalten kann.

Das Wetter war nun bestens, Sonne und blauber Himmel, ein paar Wolken, wenig Wind und angenehme Temperaturen. Zuerst legt das Schiff kurz in Stamsund an. Hier gehen einige Touristen von Bord und machen eine Inselrundfahrt mit dem Bus. In Svolvær werden sie wieder aufgenommen. Es ist inzwischen Abend. Die Sonne steht tief, das Licht ist sanft. In Svolvær legte das Schiff ca. 21:30uhr an. Es hat hier einen Aufenthalt von ca. 2 Stunden. So können die Touristen mal kurz die Hafenpromenade entlang bummeln. Ich habe hier das Schiff verlassen.

In Svolvær hatte ich ein Zimmer in einem Fast Hotel (nicht das nahe dem Anleger, sondern ein kleines Stück weiter in der Stadt). Das Hotel ist etwas schräg - ohne Rezeption, alles eletkronisch. Das Frühstück wird am Abend an die Zimmertür gehangen. Im Zimmer gibt es Kühlschrank, Geschirr, Spülbecken und Kochplatten. Es ist also sehr gut für Selbstversorger geeignet.